Jahreshauptversammlung der Worpsweder SPD 2016

Gudrun Arndt 2016
 

neue Vorsitzende Gudrun Arndt

 

Führungswechsel bei der Worpsweder SPD

„Es ist Zeit für neue Ideen und Impulse“ – mit diesen Worten begründete Frank Schmidt den Führungswechsel bei der Worpsweder SPD, der jetzt auf der Jahreshauptversammlung des Ortsvereins vollzogen wurde.

 

Frank Schmidt gehört der SPD seit 42 Jahren an und war zuletzt 14 Jahre Vorsitzender. Mit Gudrun Arndt stand die designierte Nachfolgerin Schmidts bereits bereit. Die gelernte Grafik-Designerin, aufgewachsen in Osterholz-Scharmbeck und über 20 Jahre berufstätig in Bremen zog es vor 10 Jahren zurück „auf's Land“ nach Neu Sankt Jürgen. Sie gehört dem Worpsweder Ortsverein seit 6 Jahren an und bekleidet seit vier Jahren das Amt einer der beiden stellvertretenden Vorsitzenden. Seit 4 Jahren ist sie zudem stellvertretende Ortsvorsteherin der Ortschaft Neu St. Jürgen sowie 2. Vorsitzende des Heimatkundlichen Vereins Neu Sankt Jürgen. Gudrun Arndt wurde mit 95 % der abgegebenen Stimmen zur Vorsitzenden gewählt und bedankte sich für den großen Vertrauensvorschuss. Mit Blick auf die seit Jahren sinkende Zahl der Parteimitglieder kündigte sie an, sich verstärkt um die Mitgliederpflege und die Gewinnung neuer Mitglieder kümmern zu wollen. Zunächst gehe es aber um ein erfolgreiches Abschneiden der Worpsweder SPD bei den diesjährigen Kommunalwahlen am 10. September.

Bei den weiteren Vorstandswahlen setzten die Teilnehmer der Jahreshauptversammlung auf Kontinuität. Zu stellvertretenden Vorsitzenden wurden Gesa Wetegrove und Manfred Blendermann gewählt, Kassierer bleibt Stefan Böttjer und das Amt des Schriftführers übernimmt der bisherige Vorsitzende Frank Schmidt. Dem erweiterten Vorstand gehören mit Traute Reents, Malte Wintjen und Tobias Gerken drei neue Mitglieder an. Wiedergewählt wurden Birgit und Heiko Hillmann sowie Werner Günther.

Vor den Vorstandswahlen hatte Frank Schmidt in seinem Jahresbericht mit Blick auf die aktuellen Vorfälle in Sachsen das vorbildliche Zusammenwirken von Flüchtlingsinitiative, Verwaltung und Polizei in der Gemeinde Worpswede gelobt. Erfreulich sei auch, dass im Gegensatz zur Bundespolitik alle im Worpsweder Gemeinderat vertretenen Parteien darauf verzichtet haben, sich mit populistischen Forderungen zur Flüchtlingsproblematik zu profilieren. Er hoffe, dass dies auch im beginnenden Kommunalwahlkampf so bleibe.

Ausführlich ging Schmidt in seinem Bericht auf die Themen Wohnungsbau und Schule ein. Die zahlreichen Bauvorhaben, die der Gemeinderat im vergangenen Jahr genehmigt hat, hätten auch in der Worpsweder SPD teilweise zu kontroversen Diskussionen geführt. Allein schon zur Erhaltung der noch guten Infrastruktur in der Gemeinde sei es aber notwendig, den Negativtrend der demografischen Entwicklung, die in Worpswede durch eine zunehmende Überalterung und eine kontinuierlich abnehmende Einwohnerzahl gekennzeichnet ist, zu stoppen. Bedauerlich sei, dass die Gemeinde angesichts ihrer desolaten Haushaltslage praktisch vollständig auf private Investoren angewiesen sei und dadurch nur geringe eigene Gestaltungsmöglichkeiten habe. Immerhin sei es auf Grund der Hartnäckigkeit der SPD Fraktion gelungen, im Baugebiet Alte Molkerei ein soziales Wohnprojekt durchzusetzen.

Unzufrieden zeigte sich Schmidt über die ungeklärte Zukunft des Worpsweder Schulgebäudes. Trotz zahlreicher Gespräche schiebe der Landkreis als Eigentümer des Gebäudes die Entscheidung darüber hinaus, ob er nach dem Auslaufen der Haupt- und Realschule im Jahr 2017 die freiwerdenden Gebäudeteile selbst nutzen will oder der Gemeinde anbietet. Die Worpsweder SPD strebt an, das Gebäude vollständig vom Landkreis zu übernehmen und zu einem Bildungs- und Bürgerzentrum für Worpswede zu entwickeln.

Erste personelle Entscheidungen traf die Worpsweder SPD für die Kommunalwahlen am 10. September. Für den Wahlkreis Hambergen/Worpswede wurden Gerhard Witte, Frank Schmidt, Gudrun Arndt und Tobias Gerken als SPD Kandidaten für den Osterholzer Kreistag nominiert.

 

 


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