Ortsentwicklung Worpswede – was bedeutet das eigentlich?

 

Im SPD Wahlprogramm, aber auch in den Programmen anderer Parteien, wird der Ortsentwicklungsprozess für Worpswede erwähnt. Was ist damit eigentlich gemeint?

Der genaue Titel dessen, was der Gemeinderat im März 2016 auf den Weg gebracht hat, lautet: „Ortsentwicklungsprozess Worpswede – Kunst, Kultur, Tourismus und Gewerbe – Ortsentwicklung als Teil der Regionalentwicklung“. Initiiert wurde das Ganze vom Gesprächskreis Kultur/ Tourismus (GKT), einem losen Zusammenschluss Worpsweder Menschen aus der Kultur- und Tourismusbranche inkl. Gemeindeverwaltung, dessen vorrangiges Ziel eine bessere Kultur- und Tourismusförderung für Worpswede ist. Die Zielsetzungen des Ortsentwicklungsprozesses gehen aber über den Bereich des Tourismus hinaus und beziehen zum Beispiel auch die demografische Entwicklung mit dem Ziel einer ‚Verjüngung‘ des Ortes ein. Ein von der SPD eingebrachtes Ziel ist die Reduzierung der Verkehrsbelastung in Worpswede, unter Anderem durch zusätzlichen Parkplätze am Ortsrand.

Ein wesentlicher Teil des Prozesses soll eine weitreichende Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger Worpswedes sein. Im Auftrag an die Agentur werden hehre Ziele formuliert: Es soll ein Prozess werden „von den Bürgern für die Bürger. Denn es hat sich gezeigt, dass die Attraktivität eines Ortes nur dann nachhaltig gesteigert werden kann, wenn alle maßgeblichen Akteure im Rahmen einer gemeinsamen, langfristigen und von der Bevölkerung mitgetragenen Strategie daran arbeiten, die Anziehungskraft des Ortes …. Immer weiter zu steigern.“ (Ende Zitat)

Moderiert werden wird der Prozess von einer externen Agentur, deren Kosten in Höhe von ca. 45.000 € zu 70 % aus EU-Geldern gefördert werden. Neben der beauftragten Agentur wird der Prozess von einer Steuerungsgruppe begleitet, der folgende Mitglieder angehören: Stefan Schwenke, Michael Blechmann, Claudia Krohn (alle Gemeindeverwaltung Worpswede), Hans Ganten (Vorsitzender Fachausschuss Tourismus), Matthias Jäger (Museumsverbund), Thilo Drais, Jochen Semken (Gastgeberstammtisch), Narciss Göbbel (Freunde Worpswedes e.V.) und ein Vertreter der WTG. Am Ende des voraussichtlich etwa zwei Jahre dauernden Prozesses, der mit der Beauftragung einer Agentur noch im Herbst 2016 beginnen soll, sollen konkrete Maßnahmen stehen, die in einem Zeitraum von etwa 10 Jahren umsetzbar sein sollen.

 

 


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