Polemik statt Fakten im Schulausschuss

 

Nun hat das postfaktische Zeitalter offenbar auch die Worpsweder Kommunalpolitik erreicht. Diesen Eindruck vermittelte zumindest die Debatte um einen Antrag der SPD-Fraktion in der jüngsten Sitzung des Schulausschusses, über die die Wümme-Zeitung am 19.02. unter dem Titel ‚Viel Aufregung um Nichts‘ berichtete.

In dem Antrag der SPD geht es um den Auftrag an die Gemeindeverwaltung, Fakten zur künftigen Entwicklung der beiden  Grundschulen der Gemeinde auch unter dem Gesichtspunkt einer möglichen Änderung der Schuleinzugsbereiche zusammenzustellen. Im Antrag wird begründet, warum die SPD schon auf Grund der bekannten Fakten die Existenz der Hüttenbuscher Grundschule zumindest mittelfristig für bedroht hält. Für die Worpsweder Grundschule geht es ‚nur‘ darum, ob angesichts der erwartbaren Schülerzahlen eine Zwei- oder Dreizügigkeit realistisch ist.  Die Darstellung der Vor- und Nachteile beider Szenarien durch die Verwaltung war und ist ein Ziel des SPD Antrags.

Eine Bedrohung der Worpsweder Schule, wie es manchen Eltern offenbar vor der Sitzung suggeriert wurde, hat zu keinem Zeitpunkt bestanden und zeichnet sich auf absehbare Zeit auch nicht ab. Abwegig sind auch die Gerüchte, dass Kinder auf Grund des SPD Antrags die Schule wechseln  müssten oder eine Änderung der Schulbezirke kurzfristig bevorstünde (etwa bereits zum Schuljahr 2017/2018). Ziel der SPD ist allein eine bestmögliche Unterrichtsversorgung unter Sicherung beider Schulstandorte. Die Ablehnung des SPD Antrags durch CDU und UWG und die zum Teil polemischen Äußerungen der UWG und des Bürgermeisters wecken den Verdacht, dass dieses Ziel nicht von Allen in gleicher Weise geteilt wird. 

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SPD Antrag Schuleinzugsbereiche PDF 91 KB
 

 


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