Gesamtschule Worpswede

Pressemitteilung der Worpsweder SPD

Die Zukunft der Worpsweder Schulen war Hauptthema einer Klausurtagung des SPD Ortsvereins Worpswede am vergangenen Wochenende im evangelischen Bildungszentrum Bederkesa. Fachbereichsleiter Holger Lebedinzew von der Worpsweder Gemeindeverwaltung, den die SPD zu ihrer Tagung eingeladen hatte, informierte zunächst über den aktuellen Sachstand. Lebedinzew, machte deutlich, dass die Zukunft der Worpsweder Haupt- und Realschule auf Grund allgemein sinkender Schülerzahlen gefährdet sei. Besonders gravierend sei das immer geringere Interesse an der Hauptschule. Aus Sicht der Verwaltung sei eine Gesamtschule die sinnvollste und für die Gemeinde attraktivste Zukunftsperspektive. Dies sei auch die Überzeugung der Schulleitung, der Mehrheit des Lehrerkollegiums und, wie eine aktuelle Befragung des Schulelternrates zeige, auch der überwiegenden Mehrheit der Worpsweder Eltern. Von 195 teilnehmenden Eltern hätten sich 187 für eine Gesamtschule ausgesprochen, davon 143 für eine integrierte Gesamtschule. Wünschenswert wäre aus Sicht der Verwaltung ein einvernehmliches Konzept der Gemeinden Lilienthal, Grasberg und Worpswede und der Kreisverwaltung für die weiterführenden Schulen im östlichen Teil des Landkreises mit Worpswede als Gesamtschulstandort.
Der Worpsweder SPD Vorsitzende Frank Schmidt machte deutlich, dass die Pläne der Verwaltung die volle Unterstützung der Worpsweder SPD haben: „Eine Gesamtschule in Worpswede würde die Attraktivität der gesamten Gemeinde verbessern, besonders auch für junge Familien.“ Zwar würde die SPD eine integrierte Gesamtschule bevorzugen, sie würde aber auch eine kooperative Gesamtschule mittragen. Entscheidend sei der Elternwille und eine möglichst breite kommunalpolitische Unterstützung für eine Gesamtschule in Worpswede. „Nur wenn in dieser Frage alle einem Strang ziehen, hat der Schulstandort Worpswede überhaupt noch eine Zukunft.“


Worpswede, 21.04. 2008

SPD Worpswede
Frank Schmidt (Vorsitzender)